Chlauseslä Unterägeri - Brauchtum im Ägerital

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Veröffentlichungen 2011

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Veröffentlichungen Chlauseslä 2011

Folgende Veröffentlichungen sind hier zu finden:

 

Bald ziehen die Kinder durchs Dorf


Eine kleine Nachhilfestunde in Sachen Brauchtum im Ägerital - es geht
um den Gedanken des Schenkens

Ruedi Plüss beim tratitionellen Geislächlepfä vor der Pfarrkirche in Unterägeri
Cyrill Enzler von der Rottä Dorf bläst das Horn beim Chlauseslä in Unterägeri am 5.12.2006
Am 5. Dezember ist der Samichlaus mit seinen getreuen Gefährten in Unterägeri unterwegs

Auch diesen November hört man in den Abendstunden im Ägerital wieder ein lautes, rhythmisches Knallen. Meist wird da mit grossem Eifer das Geislächlepfä für den uralten Sankt Nikolaus Brauch Chlauseslä geübt.

Neuzugüger haben sich mehrmals beschwert

Vor allem bei Neuzuzügern führt dies immer wieder zu Irritationen, die im letzten Jahr die Emotionen hochgehen liessen.
Wir von
Chlauseslä Unterägeri unternehmen jedes Jahr diverse Anstrengungen, um die Bevölkerung aufs Neue auf den Brauch einzustimmen. Zum Beispiel organisieren wir alljährlich Trainings zum Geislächlepfä, wo erfahrene Chlepfer dem Nachwuchs zeigen, wie er seine Kunst verbessern kann. Das Schlagen der Geislä erfordert nämlich viel Kraft und Geschicklichkeit, für die etwas Übung erforderlich ist. Das Training findet in Unterägeri jeweils im November jeden


Mittwoch ab 19 Uhr bei guter Witterung auf dem Alten Turnplatz (Parkplatz neben Pfarrkirche) statt.
Für uns ist es wichtig, den uralten Brauch zu erhalten. Mit dem Training bieten wir dazu eine Plattform. Gleichzeitig kanalisieren wir damit die verbundenen Lärmbelästigungen, um sie im üblichen Rahmen zu halten.


Die Kinder erbitten kleine Gaben

Der Brauch Chlauseslä findet dieses Jahr am Montag, 5. Dezember, stattfindet. Um 15 Uhr geht es für die Primarschüler los. Die Kinder laufen von Haus zu Haus und erbitten mit dem Ruf: Holi holi hüü, dä Chlaus isch doo!" eine kleine Gabe. Sie haben entweder einen Chlausesel, einen aus einem runden Holzstück herausgeschnittenen Eselkopf, oder eine Kuhglocke dabei. Der Chlausesel ist der Namensgeber des Brauches. Er darf sowohl am Nachmittag wie

auch später am Abend nicht fehlen. Nach 17 Uhr sind dann die Älteren an der Reihe. Die Rottä nehmen ihre Routen unter die Füsse und marschieren in spektakulärem Aufzug von Haus zu Haus. Eine Rottä wird vom Samichlaus und seinem Schmutzli angeführt. Daneben dürfen Iffäläträger, Geislä-Chlepfer, Hornbläser und Triichlär nicht fehlen. Natürlich ist auch ein Huftier dabei.
Der Chlaus geht von Tür zu Tür, bittet um eine Gabe und gibt den anwesenden Kindern ein paar Nüsse aus seinem Sack. Immer wieder kommt auch der Chlausesel zum Einsatz. In seinem beweglichen Unterkiefer befindet sich eine Kasse, die gerne Geld als Spende entgegen nimmt.
Gegen 21:30 Uhr findet dann auf dem Dorfplatz ein prächtiger Umzug aller Rottä statt. Dann ziehen an die 150 Personen unter lautem Klang der Triichlär und Knallen der Geislä-Chlepfer auf den Platz. Darunter ist auch die beeindruckende Rottä der Trychlergruppe Unterägeri


und die Rossbärg-Rottä zu finden.

Das Dorf versinkt in Dunkelheit

Bei abgelöschter Strassen-Beleuchtung kommen die Iffälä wunderschön zur Geltung. Diese wahren Kunstwerke aus Karton verbreiten mit ihren religiösen Motiven oder Dorfsujets eine vorweihnächtliche Stimmung im Dorf. Die Rottä mit dem St. Nikolaus im Bischofsornat gehen auf dem Dorfplatz unter rhythmischen Klängen der Trichlär und Geislä einige Male rundum. Auch die Hornbläser legen sich noch einmal so richtig ins Zeug.
Beim Brauch geht es uns von Chlauseslä Unterägeri vor allem um den Gedanken des Schenkens. Darum leiten wir das von uns am Chlauseslä gesammelte Geld jeweils vollumfänglich an karitative Zwecke im In- und Ausland weiter. Bei uns kann zudem jeder mitmachen. Eine Anmeldung auf der Homepage
chlauseslae.ch genügt schon.

Zuger Presse, 16. November 2011

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Das Training zum Chlauseslä wird jetzt «kanalisiert»


UNTERÄGERI Der alte Brauch macht Krach. Nach den letztjährigen Diskussionen geht man dieses Jahr sensibilisierter an die Sache heran.


Jetzt knallt es wieder in Unterägeris Strassen. Die Vorbereitungen zum tra-ditionellen
Chlauseslä laufen auf Hochtouren - und noch immer stellen sie unter dem Einfluss der Reklamation und Diskussionen vom letzten Jahr. Während der Vorbereitungen 2010 beschwerten sich mehrere Einwohner von Unterägeri über das Geislächlepfä, da viele Kinder dieses eitrig übten (wir berichteten).
Auslöser war eine Beschwerde der reformiertest Pfarrerin von Unterägeri. Die hohe Lärm-Belastung, die das Chlauseslä mit sich bringt, störte unter anderem auch Neuzuzüger.

Gezielte Einstimmung

Ein Jahr später nun versucht man die Einwohner gezielt auf das Chlauseslä einzustimmen.
Rolf Iten, Informations-Beauftragter der Vereinigung
Chlauseslä Unterägeri, dazu: «Wir wollen das Brauchtum erhalten und etwas Sinnvolles schaffen.» Dabei könne das Chlauseslä auf die volle Unterstützung der

Am 5. Dezember ist es in Unterägeri wieder so weit.

Auch die Rotten bitten um Spenden, jedoch sammeln sie für karitative Zwecke.
Der Höhepunkt findet um 21.30 Uhr auf dem Dorfplatz statt. Da versammeln sich alle Rotten, das sind bis zu 150 Personen. Bei ausgeschalteter Strassen-Beleuchtung kommen besonders die wunderschönen Yffälä zur Geltung. Unter dem lauten Klang der Triichlär und Hornbläser und dem Knallen der Geislä geht der Samichlaus im Bischofsornat auf dem Dorfplatz umher.

Das Sammeln steht im Vordergrund

Sinn und Zweck der alten Tradition ist klar das Sammeln von Spenden, die dann vollumfänglich im In- und Ausland weitergegeben werden. «In diesem Zusammenhang ist die Arbeit mit der Einwohner-Gemeinde von grosser Bedeutung», berichtet Rolf Iten. So könnten die Spende-Einnahmen auch an Bedürftige in Ägeri selber weitergegeben werden. «Es liegt uns sehr am Herzen, diesen Gedanken des Schenkens hervorzuheben», so Rolf Iten. «Gerade im Zusammenhang mit Weih-nachten ist das doch das Wichtigste, und es zeigt sehr schön, weshalb unser Brauch so bedeutend ist.»

Gemeinde, des Gewerbes und auch der katholischen sowie der reformierten Kirche zählen.
Seit gut fünf Jahren findet jeden Mittwoch im November ein Geislächlepfä-Training auf dem Parkplatz neben der Pfarrkirche statt. «Ziel dieses Trainings ist es, die Lärmbelästigung zu kanalisieren, » sagt Rolf Iten und hat mit diesem Konzept offenbar Erfolg. Denn bisher seien deswegen keine Reklamationen eingegangen. Und: «Die Mädchen und Buben, meist Primarschüler, erscheinen zahlreiche». Was womöglich damit zu tun hat, dass die Vereinigung mit der Zeit geht, und zum Beispiel auf Facebook zu finden ist.
Und nicht nur das: Die offizielle Homepage des Vereins ist auch auf Englisch übersetzt,

und für 2012 sind zusammen mit der Bürgergemeinde Unterägeri Informationsflyer und Broschüren geplant.
Der eigentliche Anlass findet am 5. Dezember statt und beginnt um 15 Uhr. Die Primarschüler ziehen mit ihren Chlauseseln von Haus zu Haus und bitten mit dem Ruf «
Holi holi hüü, dä Chlaus isch doo!» um kleine Gaben. Nach 17 Uhr sind dann die Ältere an der Reihe. Verschiedene Rotten (oder Rottä) nehmen ihre Routen auf auf und marschieren mit in spektakulärem Aufzug durch ganz Unterägeri. Eine Rottä besteht aus einem Samichlaus und seinem Schmutzli, den Yffäläträgern, den Geislä-Chlepfern, den Hornbläsern und den Triichlärn.

Neue Zuger Zeitung, 12. November 2011

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Lebendiges Brauchtum

UNTERÄGERI «Chlauseslä» eine uralte Tradition

Auch diesen November hört man in den Abendstunden im Ägerital wieder ein lautes, rhythmisches Knallen, wenn die « Geiselchlepfer» ihr Training starten.

Im vergangenen Jahr erlangte das traditionelle Brauchtum der Gemeinde Unterägeri eine ungewollte Popularität, weil sich etliche Neuzuzüger ab dem «vermeintlichen Lärm» der Geiselchlepfer» anscheinend gestört fühlten. Nun, wie heisst es doch so schön: andere Länder, andere Sitten. Daran müssen sich auch und gerade die Neuzuzüger gewöhnen.

Aufklärung
Das Ziel der Vereinigung Unterägerer Chlausesler besteht darin, dieses alte und schöne Brauchtum zu erhalten. Daher unternimmt man auch jedes Jahr diverse Anstrengungen, um die Bevölkerung auf diesen Brauch einzustimmen. Man versucht auch die Bewohner in den Brauch einzubinden, indem man beispielsweise die Daten für die Trainings frühzeitig bekannt gibt. Diese finden heuer im November jeden Mittwoch ab 19 Uhr bei guter Witterung auf dem Alten Turnplatz (Parkplatz neben Pfarrkirche) statt.

5. Dezember

Der Brauch Chlauseslä selbst findet dieses Jahr am Montag 5. Dezember statt. Um 15 Uhr geht es für die Primarschüler los. Die Kinder laufen von Haus zu Haus und erbitten mit dem

Chlauseselrottä mit Samichlaus und Schmutzli

Der Chlaus geht von Tür zu Tür, bittet um eine Gabe und gibt den anwesenden Kindern ein paar Nüsse aus seinem Sack. Immer wieder kommt auch der Chlausesel zum Einsatz. In seinem beweglichen Unterkiefer befindet sich eine Kasse, die gerne Geld als Spende entgegen nimmt.


Grosses Finale

Gegen 21:30 Uhr findet dann auf dem Dorfplatz ein prächtiger Umzug aller Rottä statt. Dann ziehen an die 150 Personen unter lautem Klang der Triichlär und Knallen der Geislä-Chlepfer auf den Platz. In der gänzlichen Dunkelheit, die auf dem Dorfplatz vorherrscht, kommen auch die Iffälä wunderschön zur Geltung. Diese wahren Kunstwerke aus Karton verbreiten mit ihren religiösen Motiven oder Dorfsujets eine vorweihnächtliche Stimmung im Dorf.

Gelebtes Brauchtum für einen guten Zweck
Beim Brauch geht es den Unterägerer Chlauseslä vor allem um den Gedanken des Schenkens. Darum leiten sie das vom Chlauseslä gesammelte Geld jeweils vollumfänglich an karitative Zwecke im In- und Ausland weiter.

Weitere Infos zum Brauch
Möchten auch Sie sich in diesem Brauch engagieren? Möchten Sie mehr darüber erfahren? Anmeldung und weiterführende Infos finden Sie im Internet unter: chlauseslae.ch.

Bald knallt es in den Unterägerer Gassen wieder, doch keine Angst, es handelt sich um ein altes Brauchtum!

Ruf: « Holi holi hüü, dä Chlaus isch doo!» eine kleine Gabe. Sie haben entweder einen Chlaus-esel, einen aus einem runden Holzstück heraus-geschnittenen Eselkopf, oder eine Kuhglocke dabei


Die grossen Rotten

Nach 17 Uhr sind dann die Älteren an der Reihe. Die Rottä nehmen ihre Routen unter die Füsse und marschieren in spektakulärem Aufzug gleichfalls von Haus zu Haus. Eine Rottä wird vom Samichlaus und seinem Schmutzli angeführt. Daneben dürfen Iffäläträger, Geislä-Chlepfer, Hornbläser und auch Triichlär nicht fehlen.

Zuger Woche, Mittwoch, 9. November 2011

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